Zusammenarbeit macht stark

Wasser ist eine der (wenn nicht die) kostbarsten Ressourcen in der Schweiz. Im Spannungsfeld zwischen Schutz und Nutzung gibt es zahlreiche Akteure mit unterschiedlichen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Anliegen. Eine integrale Wasserwirtschaft, die Probleme gemeinsam löst, braucht eine gute Vernetzung und Zusammenarbeit über die Wassersektoren hinweg: Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Hochwasserschutz, Wasserkraftnutzung, Gewässerschutz und Renaturierungen, Landwirtschaft. Es gehört zu den Aufgaben einer integralen Wasserwirtschaft, die wasserwirtschaftlichen und raumrelevanten Bereiche, ihre Strategien und Tätigkeiten, zu koordinieren.
Koordination wasserwirtschaftlicher Vorhaben

Gemeinsam für die Energiezukunft

Grossprojekte wie die 1000-Megawatt-Pumpspeicherkraftwerke Lagobianco im oberen Puschlav oder «Linthal 2015» im Kanton Glarus können nur realisiert werden, wenn alle Interessen «an einen Tisch sitzen» und gemeinsam einen Ausgleich der verschiedenen Erwartungen und Ansprüche suchen. Dazu braucht es neben den Kraftwerkbetreibern die kommunalen und kantonalen Behörden ebenso wie die Umweltorganisationen. Gemeinsam ist es in diesen Projekten gelungen, eine für alle Seiten gute Lösung zu finden.