Für ein starkes Wasserschloss

Die Schweiz ist das Wasserschloss Europas – und das ist mehr als ein Schlagwort. Das Wasserangebot in Form von Niederschlägen ist fast doppelt so gross wie das europäische Mittel. Flüsse wie Rhein und Rhone entspringen im zentralen Gottthardmassiv, und 6% der Süsswasservorräte Europas lagern in der Schweiz.

Doch der Druck auf die Wasserressourcen steigt. Vor dem Hintergrund unterschiedlicher, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ansprüche gibt es zunehmende Interessenkonflikte zwischen Schutz und Nutzung. Die kleinräumigen, sektoralen Strukturen der Schweizer Wasserwirtschaft stossen damit an ihre Grenzen. Es lohnt sich daher, in verschiedene Formen der Zusammenarbeit zu investieren. Auf allen Stufen und zwischen allen Akteuren.

Gesamtheitliche Sicht auf die Wasserwirtschaft

Die Wasserwirtschaft umfasst alle Aktivitäten des Menschen zur Nutzung des Wassers, zum Schutz des Wassers sowie zum Schutz vor den Gefahren des Wassers. Eine integrale Wasserwirtschaft versucht diese drei Hauptziele wasserwirtschaftlicher Tätigkeit in Einklang zu bringen. Informationen des Bundesamtes für Umwelt BAFU

Chance Einzugsgebietsmanagement

Eine moderne Wasserwirtschaft setzt auf Zusammenarbeit, regionale Abstimmung, Weitblick und Kontinuität. Dazu braucht es eine integrale Bewirtschaftung des Wassers im Einzugsgebiet – kurz Einzugsgebietsmanagement. Lesenswerte Informationen und Dokumente dazu hat das Bundesamt für Umwelt auf dem Internet zusammengestellt. Informationen Einzugsgebietsmanagement

Koordination, Partizipation, Kooperation

Zusammenarbeit hat viele Gesichter. Das ist beim Wasser nicht anders als in vielen anderen Aufgabenbereichen. Beispielsweise bei der Feuerwehr, bei der Vormundschaftsbehörde oder im Schulwesen - viele Gemeinden schaffen bei diesen Themen eng mit Ihren Nachbargemeinden und anderen Organisationen zusammen. Eine wertvolle Erfahrung, um auch beim Wasser langfristig tragfähige Lösungen zu finden. Informationen Koordination wasserwirtschaftlicher Vorhaben