Verantwortung wahrnehmen

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Die Schweiz ist die Quelle bedeutender europäischer Flussläufe – und damit ein wichtiger «Wasserlieferant» für die Nachbarstaaten. Entsprechend gross ist die Verantwortung, den Nachbarn sauberes Wasser zu «übergeben». Ergänzend zur interkantonalen Zusammenarbeit engagiert sich die Schweiz daher in den internationalen Gewässerschutzkommissionen, die sich um die grossen Gewässer mit Einzugsgebiet rund um die Schweiz kümmern: Rhein, Bodensee, Genfersee sowie die schweizerisch-italienischen Gewässer. Im Rahmen dieser Kooperationen werden gemeinsame Lösungsansätze in verschiedenen Themenbereichen erarbeitet: Ökologie (Auen, ökologische Durchgängigkeit, Pflanzen und Tiere etc.), Wasserqualität, Verschmutzungen, Hoch- und Niedrigwasser, Einfluss von Klimaänderungen auf hydrologische Prozesse.

Gewässerschutzkommissionen

Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR)
In dieser Kommission arbeiten zahlreiche Länder (Schweiz, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, die Niederlande und die Europäische Kommission zusammen mit Österreich, Liechtenstein, der belgischen Region Wallonien und Italien) für eine nachhaltige Entwicklung des Rheins, seiner Auen und einen guten Zustand aller Gewässer im Einzugsgebiet.

Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB)
Die Bodenseekommission unternimmt seit der Gründung 1959 gemeinsame und koordinierte Anstrengungen für die Reinhaltung des Bodensees. 

Internationale Kommission zum Schutz der schweizerisch-italienischen Gewässer gegen Verunreinigung (CIPAIS)
Die Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Italien besteht seit 1972. Die Kommission, die sich aus den Delegationen beider Länder zusammensetzt, koordiniert gemeinsame Massnahmen für den Schutz gegen Verunreinigungen der Grenzgewässer. 

Internationale Kommission zum Schutz des Genfersees (CIPEL)
Die französisch-schweizerische Kommission CIPEL hat es sich auf die Fahnen geschrieben, die Entwicklung der Wasserqualität des Genfersees und der Rhone sowie ihrer Zuflüsse zu überwachen. Sie gibt Empfehlungen ab gegen die Verschmutzung des Genfersees und will die Bevölkerung für die Bedeutung des Gewässerschutzes sensibilisieren.